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Cross The Line

Unser ganzes Leben besteht aus Grenzen, Grenzen die wir einhalten müssen. Sie werden uns entweder gestellt oder wie ziehen sie selber vor uns in den Sand. Man versucht uns klar zu machen, dass Rauchen und Alkohol schädlich ist. Wir können es trotzdem mit 16 Jahren kaufen. Oder die Geschwindigkeitsgrenzen auf den Straßen, die eh jeder zweite überschreitet. Es gibt auch moralische Grenzen, die es unmöglich machen bestimmte Beziehungen zu riskieren, aufgrund banaler Nebensächlichkeiten, wie das Alter oder die Religion.
Allerdings macht sich auch jeder seine eigenen Grenzen. "Springe niemals über deinen eigenen Schatten\'\' oder "Komm nicht zu nah an deine Mitmenschen heran, du könntest verletzt werden". Aber was spricht dagegen auch mal seine Grenzen zu überschreiten? Warum nicht riskieren auch mal verletzt zu werden, darum kommt man eh niemals dran vorbei. Sind wir ängstlich? Haben wir Angst davor die Grenze auch mal von der anderen Seite zu sehen?
Diese Grenzen, die man um sich selbst herumzieht, halten niemanden fern, sie schränken nur dich selbst ein. Zieh also nicht zu viele Grenzen zwischen dir und dem Rest der Welt.

3.8.08 12:17, kommentieren

Who Doesn't Believe In Fairytales?

Jeder erinnert sich bestimmt noch an die Zeit, in der wir an den Weihnachtsmann glaubten. Wenn wir die Augen zumachten, waren der Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee oder der Traumprinz so nah, dass wir sie fast schmecken konnten. Sie waren ein Teil der Kindheit und als du später die Augen aufgemacht hast, waren sie weg. Manchen fällt es schwer diese Märchen loszulassen, wie viele Frauen vergeblich auf ihren "prince charming" warten, der sie auf sein weißes Schloss entführt. Sie klammern sich so fest an diese Vorstellung, weil sie immer hoffen dass es irgendwann wahr wird.
Es wird aber nicht war, dieses Bilderbuchleben, welches sich jeder wünscht, gibt es nicht. So viel Glück hat niemand. Glücklich für immer ist ein Märchen ohne happy end. Was mich zu der Frage bringt ob Märchen immer ein happy end haben? Ein happy end für ein paar Monate oder Jahre mit Sicherheit, aber für den Rest aller Zeiten? Es weiß doch niemand was danach passiert.

"Zum Schluss kommt ein Kuss
Das Böse stirbt, weil es sterben muss

Doch was kommt nach dem Happy End?
Nach all den Dingen, die jeder kennt
Alles ist gut
Doch was wird dann?
Sind alle glücklich ein Leben lang?
Oder was kommt dann?

Zum Schluss kommt ein Kuss
Das Gute siegt, weil es siegen muss

Doch was kommt nach dem Happy End?
Nach all den Dingen, die jeder kennt
Alles ist gut
Doch was wird dann?
Sind alle glücklich ein Leben lang?
Oder was kommt dann?"

Glücklich für immer? Glücklich für den Moment reicht doch auch! Irgendwann kommt jemand und wird die den Atem nehmen, anstatt dich mit auf sein Schloss zu nehmen. Vielleicht scheint das im Moment unmöglich, da du ganz unten liegst, aber jeder wird früher oder später glücklich für den Moment, also hoffentlich ich auch ...

1 Kommentar 3.8.08 12:18, kommentieren

Glück Ist Das Zusammentreffen Von Phantasie Und Wirklichkeit

Wie definiert man Glück? „Glück ist ein Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist, solange bis der einzelne Mensch sein Maß gefunden hat.“
Ich hab mein Maß gefunden, glaube ich, denn ich könnte nicht glücklicher sein zurzeit. Ich bin schon so glücklich dass eine einzige winzige Kleinigkeit meine Laune betrüben kann, eine einzige winzige Kleinigkeit über die ich vor geraumer Zeit nicht einmal den Kopf geschüttelt hätte. So leicht anfällig für schlechte Laune zu sein ist gar nicht mal so angenehm, aber ändern kann ich es nicht. Ich bin froh dass ich so glücklich bin und kann mich kaum daran erinnern wie es war unglücklich zu sein, aber Schlechtes verdrängt man eh sehr schnell. Sobald mir etwas gegen den Strich geht öffnet sich in meinem Kopf eine Schublade und so schnell es aufgetaucht ist, verschwindet es auch wieder – in der Schublade. Nach 17 Jahren sollte die inzwischen so prall gefüllt sein, dass sie bald platzen müsste, ist sie bis jetzt aber nicht und darüber bin ich ebenfalls froh. Das wird vermutlich nicht sehr angenehm sein, wenn die tickende Zeitbombe in meinem Kopf explodiert ;-)

3.8.08 12:19, kommentieren

Menschenkenntnis, Erster Eindruck etc...

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass ich über eine gute Menschenkenntnis verfüge aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Ich kenne mich wohl doch nicht so gut, wie ich immer dachte. Da bekommt man doch mal eben so einen riesigen Arschtritt wenn man sich umdreht, aber irgendwann kommt dann mal der Augenblick wo ich den riesigen Arschtritt verteile.
Es ist doch so, du siehst jemanden und ohne auch nur ein Wort gewechselt zu haben machst du dir eine Vorstellung von demjenigen, vielleicht wirst du dabei von Vorurteilen beeinflusst. Wenn man dann ein paar Worte wechselt und sich ein wenig kennenlernt, wird die erste Vorstellung durch den ersten Eindruck entweder bestätigt oder widerlegt. Falls sie widerlegt wird schießt es durch deinen Kopf: „So hätte ich sie/ihn aber nicht eingeschätzt.“. Eine Freundschaft kann dann entstehen wenn der erste Eindruck gleich durchweg positiv war, obwohl es bei „Freundschaft“ auch schon wieder unterschiedliche Arten gibt, aber das ist eine ganz andere –und komplizierte- Sache.
Manche Menschen hinterlassen gleich einen prägenden Eindruck, du fühlst dich gleich mit ihnen verbunden und bist bereit alles über den anderen herauszufinden, solche Leute gibt es nicht oft und diese zu finden ist schwer. Selbst wenn du eine ganze Weile nicht mit ihnen gesprochen hast, fühlst du dieses unsichtbare Band und wenn ihr dann wieder aufeinander trefft ist es, als wärst du nicht weg gewesen, obwohl sich wahrscheinlich einiges während der Zeit verändert hat.

3.8.08 12:20, kommentieren

A Falling Star

Gestern habe ich aus dem Fenster gesehen und habe tatsächlich eine Sternschnuppe am Himmel entdeckt; natürlich habe ich mir sofort etwas gewünscht, obwohl es mehr als klar ist, dass es sinnlos ist daran zu glauben es würde so in Erfüllung gehen. Wer hat eigentlich mit dem Schwachsinn angefangen? Und wieso, verdammt, ist das Wünschen nach einer entdeckten Sternschnuppe in jedem so festgefahren?
Ich werde meinen Wunsch selbstverständlich nicht verraten, ich müsste doch verrückt sein in Kauf zu nehmen dass mein Wunsch nicht wahr wird. Der nächste Schwachsinn, das ist doch nur eine Ausrede um seine intimsten Wünsche und Träume vor anderen zu verheimlichen.
Versteht mich nicht falsch, ich finde Sternschnuppen wunderschön und bin genau so begeistert von ihnen wie die meisten anderen auch, aber ich finde man sollte sie als das sehen was sie sind: Meteore die in die Erdatmosphäre eindringen und nicht irgendwelche Glückbringer oder Traumerfüller.

3.8.08 12:20, kommentieren

Dream Catch Me When I Fall

Nachdem ich heute Nacht wieder mal von meinem sonntäglichen Alptraum heimgesucht wurde, habe ich mir gezwungener Maßen mal ein paar Gedanken über Träume gemacht, da ich keine Lust hatte wieder einzuschlafen. Warum werde ich fast jeden Sonntag von irgendeinem scheiß Alptraum geweckt? Ich habe ja die Theorie dass es sonntags ist weil es das Ende des Wochenendes ist und nach einem tollen Wochenende muss ich ja wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden. Man kann doch nicht hundertprozentig glücklich in eine neue Woche starten, das kann man doch nicht zulassen und somit spielt mir mein Gehirn einen bösen Streich und lässt mich durch eine beschissene Traumwelt wandern, bis ich schließlich ängstlich oder todtraurig wieder aufwache und erst nach einigen Sekunden begreife dass ich nur geträumt habe.
Wieso träumt man überhaupt das was man träumt? Versucht man wirklich das zu verarbeiten was einen den ganzen Tag über begleitet hat, oder träumt man das was man sich am meisten wünscht oder am meisten verabscheut? Welche Gefühle sind für Träume verantwortlich? Ach und die wichtigste aller Fragen: Wieso kann man Träume nicht beeinflussen? Wenn ich sie beeinflussen könnte würde ich mit Sicherheit sonntags zukünftig besser schlafen, eigentlich würde ich immer gut schlafen. Ich glaube ich würde einfach jede Nacht auf irgendeiner Bank sitzen und Sterne beobachten. Was sollte dabei schon groß passieren?
Einer meiner sinnlosesten Träume war vermutlich der, wo sich tausende rote Krebse in meinem Zimmer gestapelt haben. Oder der wo ich tausende Treppenstufen auf einmal heruntergesprungen bin und auf dem Boden aufkam ohne den kleinsten Kratzer. Und das soll jetzt tiefere Bedeutung haben? Na die würde ich ja gerne mal wissen!

1 Kommentar 3.8.08 12:22, kommentieren

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